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Filmübersicht

 

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Die perfekte Kandidatin

Sehen Sie „Die perfekte Kandidatin“ im Savoy Bordesholm

So, 12. Jul., 20:00 Uhr
Mo, 13. Jul., 20:00 Uhr

Eintritt: 6 € , ermäßigt 4,50 €

Deutschland, Saudi-Arabien 2020
Regie: Haifaa Al Mansour
Darsteller: Mila Alzahrani, Dae Al Hilali, Nourah Al Awad u.a.
Länge: 105 Minuten • FSK: ohne Altersbeschränkung

Dr. Maryam (Mila Al Zahrani) arbeitet als Ă„rztin in einem Krankenhaus einer Kleinstadt in der saudi-arabischen Provinz Riyadh.

Allerdings wird es dort zunehmend schwerer die Patienten zu behandeln – und zwar nicht in erster Linie, weil sich immer wieder männliche Patienten weigern, sich von einer weiblichen Ärztin untersuchen zu lassen, sondern vor allem, weil die Zufahrt zum Krankenhaus aus einem Sandweg besteht, der bei Regen so matschig wird, dass ihn die Krankenwagen nicht mehr passieren können, ohne feststecken zu bleiben. Als Maryam eine medizinische Konferenz in Dubai besuchen will, wird sie am Flughafen nicht in den Flieger gelassen, weil man dazu die Unterschrift eines männlichen Vormundes braucht. Da ihr Vater, ein Musiker, gerade auf Tour ist, wendet sich Maryam an ihren politisch aktiven Cousin Rashid (Ahmad Alsulaimy), der gerade zufällig nach Kandidaten für das Amt des Gemeinderat-Vorstands sucht. Maryam beschließt kurzerhand, selbst für das Amt zu kandidieren, schließlich könnte sie dann auch endlich etwas an der matschigen Zufahrt zum Krankenhaus ändern. Aber natürlich gibt es da eine Menge Widerstände in dem Land, in dem Frauen überhaupt erst seit 2018 an das Steuer eines Autos dürfen…

„Das faszinierende Frauenporträt von Regisseurin Haifaa Al-Mansour („Das Mädchen Wadjda“) besticht durch unaufgeregt authentische Bilder und erzählerische Kraft.“ (TV Spielfilm)

 


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Der dritte Mann

Sehen Sie „Der dritte Mann“ im Savoy Bordesholm

Mi, 15. Jul., 20:00 Uhr

Eintritt: 6.- Euro; erm. 4,50 Euro

70 Jahre Savoy: Jubiläums-Klassiker

The Third Man • GB 1949
Regie: Carol Reed
Darsteller: Joseph Cotten, Alida Valli, Orson Welles, Trevor Howard, Paul Hörbiger, Ernst Deutsch, Erich Ponto u.a.
Länge: 108 Minuten • FSK: ab 12

Immer wieder ein Genuss: Carol Reeds Thriller nach einem Roman von Graham Greene ist der Auftakt zu einer Reihe von Filmklassikern, die wir aus Anlass des 70. Geburtstages unseres Kinos bis zum Jahresende spielen werden.

Im Jahr 1948 kommt der junge amerikanische Schriftsteller Holly Martins nach Wien, das unter Viermächtekontrolle steht. Er will in der geteilten Stadt seinen alten Freund Harry Lime suchen, von dem er seit Monaten nichts mehr gehört hat. Bei seiner Ankunft erfährt er, dass Harry Opfer eines Unfalls geworden ist und noch am selben Tag beigesetzt wird. Auf dem Friedhof trifft Martin Harrys Freundin Anna und Calloway, den Chef der britischen Militärpolizei in Wien. Calloway versucht, ihn über Harry Lime auszuhorchen, und deutet an, dieser sei in sehr unsaubere Geschäfte verwickelt gewesen. Martins glaubt das nicht: Er entschließt sich, in Wien zu bleiben, um Harrys rätselhaften Tod aufzuklären und den Freund zu rehabilitieren.

Der Portier des Hauses, in dem Harry wohnte, schildert Martins den Unfallhergang. Harry sei nach dem Unglück von zwei Freunden und einem unbekannten dritten Mann an den Straßenrand getragen worden. Diesen dritten Mann möchte Martins unbedingt finden, da er sich von ihm entscheidende Auskünfte erhofft. Er riskiert viel und muss am Ende feststellen, dass Harry nicht der war, für den er ihn gehalten hat.

   


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Das geheime Leben der Bäume

Sehen Sie „Das geheime Leben der Bäume“ im Savoy Bordesholm

So, 19. Jul., 20:00 Uhr

Eintritt: 6.– Euro, erm. 4,50 Euro

Deutschland 2020
Regie: Jörg Adolph
Darsteller:
Länge: 101 Minuten • FSK: ohne Altersbeschränkung

2015 hat Peter Wohlleben den Best­seller „Das geheime Leben der Bäume“ geschrieben, den Jörg Adolph jetzt ins Kino bringt. Sein Film verbindet Wohllebens Engagement gegen Waldpflege, Kahlschlag und Monokulturen mit atemberaubenden Naturaufnahmen, die von Jan Haft („Die Wiese“) gedreht wurden.

Der Förster aus der Eifel erzählt faszinierende Geschichten über die höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. Dazu zieht er wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso heran wie seinen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit dem Wald. Wohlleben ermöglicht eine neue Begegnung mit Bäumen, die dringend notwendig ist. Denn was wir heute Wald nennen, ist längst nur noch eine grüne Kulisse der Holzwirtschaft und Wohlleben kämpft für die Rückkehr des Urwalds.

Eine dokumentarische Entdeckungsreise zu den letzten Geheimnissen vor unserer Haustür mit spektakulären Naturfilm-Sequenzen und ungesehenen Wald-Bildern.

Übrigens: Für jedes verkaufte Kinoticket wird ein Baum gepflanzt. Über 300.000 Besucher hatte der Film bundesweit bereits – es dürfen gerne noch ganz viele hinzu kommen...

 


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Bohemian Rhapsody

Sehen Sie „Bohemian Rhapsody“ im Savoy Bordesholm

So, 26. Jul., 20:00 Uhr

Eintritt: 6 € , ermäßigt 4,50 €

Bohemian Rhapsody • USA 2018
Regie: Brian Singer
Darsteller: Rami Malek, Gwilym Lee, Lucy Boynton, Ben Hardy, Joseph Mazzello u.a.
Länge: 135 Minuten • FSK: ab 6

Im Jahr 1970 grĂĽnden Freddie Mercury (Rami Malek) und seine Bandmitglieder Brian May (Gwilym Lee), Roger Taylor (Ben Hardy) und John Deacon (Joseph Mazzello) die Band Queen.

Schnell feiern die vier Männer erste Erfolge und produzieren bald Hit um Hit, doch hinter der Fassade der Band sieht es weit weniger gut aus: Freddie Mercury, der mit bürgerlichem Namen Farrokh Bulsara heißt und aus dem heutigen Tansania stammt, kämpft mit seiner inneren Zerrissenheit und versucht, sich mit seiner Homosexualität zu arrangieren. Schließlich verlässt Mercury Queen um eine Solokarriere zu starten, doch muss schon bald erkennen, dass er ohne seine Mitstreiter aufgeschmissen ist. Obwohl er mittlerweile an AIDS erkrankt ist, gelingt es ihm, seine Bandmitglieder noch einmal zusammenzutrommeln und beim Live Aid einen der legendärsten Auftritte der Musikgeschichte hinzulegen…

 


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Die Ferien des Monsieur Hulot

Sehen Sie „Die Ferien des Monsieur Hulot“ im Savoy Bordesholm

Di, 21. Jul., 16:00 Uhr
Mi, 29. Jul., 20:00 Uhr

Eintritt: 6.- Euro; erm. 4,50 Euro

70 Jahre Savoy: Jubiläums-Klassiker

Les vacances de Monsieur Hulot • Frankreich 1953
Regie: Jacques Tati
Darsteller: Jacques Tati, Nathalie Pascaud, Michele Rolla, Valentine Camax, Louis Perrault, André Dubois u.a.
Länge: 110 Minuten • FSK: ab 6

Frankreichs Kultkomiker Jacques Tati wurde mit seinem Alter Ego Hulot zum Meister des dezenten Slapsticks. In losen Episoden mit entlarvenden Gags bekämpft er unermüdlich (aber erfolglos) die Widrigkeiten des (Ferien-)Alltags.

Gemächlich zuckelt Monsieur Hulot mit seinem klapprigen Auto durch die Straßen der Bretagne in Richtung Sommerfrische. Endlich kann er seinen Urlaub so richtig genießen. Ob die anderen Feriengäste in seiner Pension auch dieser Meinung sind, ist zu bezweifeln. Mit Ankunft des gutmütigen und stets zuvorkommenden Hulot verwandelt sich das idyllische Strandhotel in einen Hort der Verwüstung…

Charlie Chaplin erfand für sich die Rolle des Tramp, Jaques Tati den Monsieur Hulot, den er auch in seinen folgenden Spielfilmen („Mon oncle“, „Playtime“, „Traffic“) verkörperte. Immer kämpft er tapfer gegen die Tücke des Objekts und der Moderne und ist doch jedesmal zum Scheitern verurteilt. Was Tatis Filme zu zeitlosen Klassikern macht, obwohl sie zugleich fest in ihrer Entstehungszeit verankert sind, ist die kongeniale Mischung aus feinsinnigem Humor, grotesker Situationskomik, präziser Alltagsbeobachtung und philosophischer Zivilisationskritik.

   


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Bombshell - Das Ende des Schweigens

Sehen Sie „Bombshell - Das Ende des Schweigens“ im Savoy Bordesholm

Fr, 31. Jul., 20:30 Uhr

6 € , ermäßigt 4,50 €

Ladies Night

USA , Kanada 2020
Regie: Jay Roach
Darsteller: Charlize Theron, Nicole Kidman, Margot Robbie, u.a.
Länge: 110 Minuten • FSK: ab 12

Auf wahren Begebenheiten beruhendes Drama ĂĽber die amerikanische Journalistin Megyn Kelly (Charlize Theron), die Moderatorin Gretchen Carlson (Nicole Kidman) und die neu hinzugekommene News-Produzentin Kayla Pospisil (Margot Robbie), die allesamt bei Fox News unter Leitung des GrĂĽnders Roger Ailes (John Lithgow) arbeiten.

Jener nutzt seine Machtposition rigoros aus. Als Carlson ihn wegen jahrelanger sexueller Nötigung zur Rechenschaft ziehen will, melden sich immer mehr Frauen, die unter dem schamlosen Fehlverhalten des Fox-Gründers gelitten haben. Es beginnt eine Schlacht gegen die Herrschaft toxischer und rücksichtsloser Männer, die das Bild des größten Nachrichtensenders der USA prägen. Doch das Aufbegehren gegen Ailes und für Gerechtigkeit fordert neben großen Mut noch viel größere Opfer. Die Karrieren und das Privatleben der Frauen stehen auf dem Spiel.

 


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Das Totenschiff

Sehen Sie „Das Totenschiff“ im Savoy Bordesholm

Demnächst im Savoy

Deutschland, Mexiko 1959
Regie: Georg Tressler
Darsteller: Horst Buchholz, Mario Adorf, Helmut Schmid, u.a.
Länge: 97 Minuten • FSK: ab 16

Vom Pech verfolgt lässt sich Philip Gale (Horst Buchholz) vom polnischen Kohlenschlepper Lawski (Mario Adorf) auf dem Frachtschiff Yorikke anheuern.

An Bord finden sich Gale und Lawski in Gesellschaft interantionaler und bunt zusammengewĂĽrfelter Verlierer wieder. Bald schon verliert die Crew jegliche Illusionen ĂĽber die abenteuerliche Reise zur See: Die Arbeit ist hart, die Stunden lang und die Behandlung durch die Offiziere schlecht. Doch dann entdecken die Kumpanen, was unter der Fracht des Schiffes schlummert ...

   


 

Der gläserne Turm

Sehen Sie „Der gläserne Turm“ im Savoy Bordesholm

Demnächst im Savoy

Deutschland 1957
Regie: Harald Braun
Darsteller: O.E. Hasse, Lilli Palmer, Peter van Eyck, u.a.
Länge: 105 Minuten • FSK: ab 16

Im mondänen Anwesen eines vermögenden Ehepaars trügt der Schein des Wohlseins.

Die Frau (Lilli Palmer), eine Schauspielerin, steht unter der konservativen Bevormundung ihres Mannes (O.E. Hasse) und versucht sich unter dem Einfluss eines Schriftstellers, in den sie sich verliebt hat, zu emanzipieren. Der betrogene Gatte entwickelt vor lauter Missgunst einen destruktiven Plan. Mit einem geschickt manövrierten Selbstmord seinerseits, will er seine unschuldige Ehefrau ins Fadenkreuz der Polizeiermittlungen geraten lassen.

   


 

Ein verborgenes Leben

Sehen Sie „Ein verborgenes Leben“ im Savoy Bordesholm

Demnächst im Savoy

Deutschland, USA 2020
Regie: Terrence Malick
Darsteller: August Diehl, Valerie Pachner, Maria Simon, u.a.
Länge: 174 Minuten • FSK: ab 12

Franz Jägerstätter (August Diehl) lebt mit seiner Frau und seinen Kindern im österreichischen Ort Radegund, mitten in den Bergen. Sein kleiner Hof liegt abgeschieden und die Schrecken des Zweiten Weltkriegs sind weit weg.

Doch Hitlers Regime ist nicht zu bremsen und so kommt es, dass auch Jägerstätter 1943 eingezogen wird um seinen Dienst an der Waffe zu leisten. Der junge Mann sieht allerdings keinen Sinn in diesem Kampf und würde niemals einen Menschen töten. Er weigert sich und wird dafür inhaftiert und gefoltert. Doch statt seine Werte aufzugeben und dafür von Strafe verschont zu bleiben, hält er an seinem Glauben nicht nur an die Liebe zu seiner Frau (Valerie Pachner) und seinen Kindern, sondern an die Menschlichkeit fest.

Malicks „Ein Verborgenes Leben“ basiert auf der Biografie „Er folgte seinem Gewissen. Das einsame Zeugnis des Franz Jägerstätters“ von Gordon Zahn.

 


 

Rose Bernd

Sehen Sie „Rose Bernd“ im Savoy Bordesholm

Demnächst im Savoy

BRD 1956
Regie: Wolfgang Staudte
Darsteller: Maria Schell, Raf Vallone, Käthe Gold, Leopold Biberti, Hannes Messemer, Arthur Wiesner, Siegfried Lowitz u.a.
Länge: 94 Minuten • FSK: ab 12

„Kino zum Kaffee“ pausiert im März, den für den 17.3. geplanten Film „Rose Bernd“ werden wir voraussichtlich im Juli nachholen.

Rose Bernd ist eine ebenso temperamentvolle wie sensible junge Frau. Sie lebt in einem kleinen Dorf auf dem Gutshof des wohlhabenden Christoph Flamm, für den sie als Magd arbeitet. Aber nicht nur bei der Arbeit auf dem Feld hat Rose sich unentbehrlich gemacht, sie kümmert sich auch aufopferungsvoll um Flamms gelähmte Ehefrau Henriette. Rose wird von dem Baggerfahrer Streckmann begehrt, einem Mann, der die junge Frau mit seiner rohen Ausstrahlung zugleich fasziniert und abstößt. Auch der schüchterne Buchdrucker August Keil hat ein Auge auf Rose geworfen. Doch sie weist ihn immer wieder zurück. Schließlich gelingt es Flamm, das Herz der jungen Frau zu gewinnen: Rose lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Doch als der skrupellose Streckmann von der Beziehung erfährt, beginnt er, Rose zu erpressen. Als sie von Flamm schwanger wird, erkennt Rose, dass sie auf sich gestellt ist. Sie verlässt den Hof und zieht zu ihrem Vater. Doch auch dort stellt Streckmann ihr nach. In ihrer Verzweiflung flüchtet Rose schließlich in die Arme Keils. Als Streckmann eine Auseinandersetzung mit Keil provoziert, droht die ganze Wahrheit ans Licht zu kommen.

Kino zum Kaffee – immer am dritten Dienstag im Monat

Zum Eintrittspreis von nur 4,00 € gibt es bei uns Kinoklassiker auf der Leinwand und dazu frisch gebrühten Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Immer am dritten Dienstag im Monat. Und wenn Sie Spaß am Backen haben: Wir freuen uns über jeden Beitrag zum Kuchenbufett!

   


 

Wie geht Bokel

Sehen Sie „Wie geht Bokel“ im Savoy Bordesholm

Demnächst im Savoy

Deutschland 2020
Regie: Elsabe Gläßel
Darsteller:
Länge: 90 Minuten • FSK: ohne Altersbeschränkung

Am 21. Juni feierte der neue abendfüllende Dokumentarfilm von Elsabe Gläßel seine Premiere im Savoy. Das Porträt einer außergewöhnlichen Dorfgemeinschaft in unserer Nachbarschaft ist nicht nur eine Hommage an das Kunst-Dorf Bokel, sondern zeigt auch, wie dem Veröden von Dörfern lebhaft entgegen gewirkt werden kann.

Gleich zwei Dörfer mit dem Namen Bokel hat Schleswig-Holstein zu bieten. Aber nur eins, das fast im geographischen Mittelpunkt des nördlichsten Bundeslandes, im Kreis Rendsburg-Eckernförde liegt. Mit rund 600 Einwohnern eine kleine Gemeinde, aber mit großem Engagement! Bürger die tatkräftig anpacken und auch vor neuen Ideen nicht zurückschrecken. So soll zum Beispiel ein außergewöhnlicher Gemeinderatsbeschluss umgesetzt werden: Bau eines Lehmbachofens! Brot backen auf dem Dorfplatz im 21. Jahrhundert. Die Gemeinde erblüht mit neuen Ideen und menschlicher Vielfalt, seit vor fast 30 Jahren die ersten Alternativen ins Dorf kamen. Daraus entstand ein Schmelztiegel für Menschen mit traditionellen und alternativen Lebensweisen.

Den Bau des öffentlichen Lehmbackofens hat die Filmemacherin Elsabe Gläßel nicht mit der Kamera begleiten können, weil die Umsetzung schlichtweg noch nicht begonnen hat. Aber viele Eindrücke, Begegnungen und Interviews lassen eine Nähe zu den Protagonisten erkennen, die den Film zu einer sehr persönlichen Sicht auf das Dorf werden lassen, dessen Geheimnis Yao Holschen, Zirkuswagenbauer, der drei Jahre in Bokel lebte, bevor er wieder in seine Heimat Ostfriesland zurückkehrte, mit drei Worten zusammenfasst: „Freiraum, Toleranz, Akzeptanz“.