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Filmübersicht

 

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Tenet

Sehen Sie „Tenet“ im Savoy Bordesholm

Mo, 26. Okt., 19:30 Uhr
Fr, 30. Okt., 20:00 Uhr

Eintritt: 6,50 €; erm. 5.- €

Tenet • USA 2020
Regie: Christopher Nolan
Darsteller: John David Washington, Robert Pattinson, Elizabeth Debicki, Aaron Taylor-Johnson, Kenneth Branagh, Clémence Poésy u.a.
Länge: 150 Minuten • FSK: ab 12

Der neue Thriller von Christopher Nolan erzählt von einem Agenten, der sich gegen einen machthungrigen einflussreichen Mann stellt, der die Menschheit bedroht. Und als Waffe die Zeit selbst einsetzt. Dank seiner kraftvollen Ton- und einer visionären Bildgestaltung ist Christopher Nolan mit TENET ein weiteres Meisterwerk gelungen, dessen erzählerischem und visuellem Sog man sich nicht entziehen kann. (Deutsche Film- und Medienbewertung vergibt deshalb das Prädikat: besonders wertvoll)

Die lang erwartete neue Arbeit von "Dark Knight"-Regisseur Christopher Nolan, die als erster großer Major-Titel nach dem Corona-Lockdown in den Kinos landete. Nachdem Nolan, der auch das Drehbuch schrieb, zuletzt mit "Dunkirk" eine reale Weltkriegsepisode filmisch aufbereitete, wendet er sich nun wieder einem Science-Fiction-Thriller zu, der in der Art ähnlich komplex und faszinierend konstruiert ist wie auch schon Nolans "Inception". Im Gewand einer Agentengeschichte spielt die Story mit Zeit und Raum und beeindruckt mit epochaler Optik.

 


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Jean Seberg - Against all Enemies

Sehen Sie „Jean Seberg - Against all Enemies“ im Savoy Bordesholm

Sa, 31. Okt., 20:30 Uhr
So, 01. Nov., 20:00 Uhr

6 € , ermäßigt 4,50 €

USA 2020
Regie: Benedict Andrews
Darsteller: Kristen Stewart, Jack O'Connell, Margaret Qualley, u.a.
Länge: 103 Minuten • FSK: ab 12

Die Schauspielikone Jean Seberg (Kristen Stewart) hat Hollywood 1957 nach nur drei Filmen den Rücken gekehrt. Doch 1968 ereilt sie der Ruf Jean-Luc Godards, der Seberg unbedingt für seinen Film „Außer Atem“ haben will und sie nach Frankreich holt.

Mehr als zehn Jahre nach ihrem letzten Streifen wird die moderne Amerikanerin mit dem markanten Kurzhaarschnitt wieder zum Superstar. Ihren neuen Film nimmt sie zum Anlass, um ein Comeback in Hollywood zu wagen. Doch neben ihrer Leidenschaft für die Schauspielerei bewundert sie auch die Aktivisten, die in den USA auf die Straße gehen, sich für Bürgerrechte einsetzen und ein Ende des Vietnamkriegs fordern. Als Jean auf dem Weg zurück in die Vereinigten Staaten ist, freundet sie sich mit dem Black-Power-Aktivisten Hakim Jamal (Anthony Mackie) an und macht noch im Blitzlichtgewitter auf dem Rollfeld ein Foto mit ihm und anderen Anhängern des Black-Panther-Clans. Der FBI setzt Jack Solomon (Jack O'Connell) auf die Schauspielerin an, der sie fortan auf Schritt und Tritt beobachtet.

 


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Die ReifeprĂĽfung

Sehen Sie „Die ReifeprĂĽfung“ im Savoy Bordesholm

Mi, 04. Nov., 20:00 Uhr
Di, 10. Nov., 16:00 Uhr

6 € , ermäßigt 4,50 €

The Graduate • USA 1968
Regie: Mike Nichols
Darsteller: Anne Bancroft, Dustin Hoffman, Katharine Ross, u.a.
Länge: 102 Minuten • FSK: ab 12

Kurz vor seinem 21. Geburtstag hat Benjamin Braddock (Dustin Hoffman) plötzlich keine Ahnung mehr, was er mit seinem Leben anfangen soll, wenngleich ihm eigentlich alle Türen offen stehen - das College konnte er mit Auszeichnung abschließen und reiche Eltern (William Daniels, Elisabeth Wilson) hat er obendrein.

Aber Benjamin ist schüchtern, weswegen er sich auch nur widerwillig auf eine Affäre mit der reifen, verheirateten Mrs. Robinson (Anne Bancroft) einlässt. Die Robinsons sind die besten Freunde der Braddocks, doch das stört Mrs. Robinson nicht weiter. Sie will sich mit Benjamin im Bett ihre Langeweile vertreiben. Erst als der sich unsterblich in Elaine (Katharine Ross) - die Tochter der Robinsons - verliebt, werden die Dinge komplizierter...

Die verhaltene Erotik des Films traf genau den Nerv des damaligen Publikums. Mit der orientierungslosen, unsicheren Hauptfigur identifizierte sich Ende der 60er eine ganze Generation Heranwachsender. Und die für den Film geschriebenen melancholisch-verträumten Songs von Simon & Garfunkel übersetzten dieses Lebensgefühl perfekt. Das Soundtrack-Album wurde ein Riesenhit, „Mrs. Robinson“, „Scarborough Fair“ und „The Sound of Silence“ wurden Songs für die Ewigkeit…

 


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Hello Again - Ein Tag fĂĽr immer

Sehen Sie „Hello Again - Ein Tag fĂĽr immer“ im Savoy Bordesholm

Fr, 06. Nov., 20:30 Uhr

6 €, ermäßigt 4,50 €

Ladies Night

Deutschland 2020
Regie: Maggie Peren
Darsteller: Alicia von Rittberg, Edin Hasanovic, Tim Oliver Schultz, u.a.
Länge: 92 Minuten • FSK: ab 6

Zazie (Alicia von Rittberg) lebt zusammen mit ihren zwei besten Freunden Patrick (Samuel Schneider) und Anton (Edin Hasanovic) in einer WG, die man auch als Rückzugsort für Beziehungsunfähige bezeichnen könnte.

Für die große Liebe sind die drei nicht geschaffen, davon ist Zazie überzeugt. Doch es gibt noch Menschen, die weitaus bindungsfreudiger sind als das Trio. Denn eines Tages flattert die Hochzeitseinladung von Philipp (Tim Oliver Schultz), Zazies bestem Freund aus Kindertagen ins Haus. Er heiratet Franziska (Emilia Schüle), die Zazie ebenfalls noch von früher kennt. Zazie ist außer sich, denn Franziska ist laut ihrer Meinung nicht die Richtige für Philipp. Von nun an macht sie es sich zur Aufgabe, Philipp vor dem größten Fehler seines Lebens zu bewahren und versucht verzweifelt, die Hochzeit ihres besten Freundes zu verhindern. Dabei muss Zazie entscheiden, ob sie das Glück anderer wirklich in die Hände nehmen darf oder ob sie der Liebe nicht doch eine Chance gibt.

 


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Love Sarah – Liebe ist die wichtigste Zutat

Sehen Sie „Love Sarah – Liebe ist die wichtigste Zutat“ im Savoy Bordesholm

Sa, 07. Nov., 20:30 Uhr
So, 08. Nov., 20:00 Uhr
Sa, 14. Nov., 20:30 Uhr

Eintritt: 6.- €; erm. 4,50 €

CLUB-FILM November: Für Mitglieder nur 1.- € Eintritt

Love Sarah • GB 2020
Regie: Eliza Schroeder
Darsteller: Celia Imrie, Shannon Tarbet, Shelley Conn, Rupert Penry-Jones, Bill Paterson, Grace Calder, Denise Welch, Lucy Fleming, Candice Brown, Max Parker u.a.
Länge: 102 Minuten • FSK: ohne Altersbeschränkung

„Love Sarah“ erzählt mit warmherzigem Charme eine bewegende Geschichte rund um Trauer, Neuanfang, Familie und die Erfüllung von Lebensträumen. Ein romantisch-inspirierender Film, der mit sanften und leisen Tönen die Klaviatur der großen Gefühle aufs Beste bedient.

Es war immer Sarahs Herzenswunsch gewesen, eine eigene Bäckerei im Londoner Stadtteil Notting Hill zu eröffnen. Als sie überraschend stirbt, ist ihre 19-jährige Tochter Clarissa fest entschlossen, den Traum ihrer Mutter wahr werden zu lassen. Mit Charme und Überredungskunst holt sie erst Sarahs beste Freundin und schließlich auch ihre exzentrische Großmutter Mimi mit ins Boot. Geeint durch die gemeinsame Trauer stürzen sich die drei Frauen in die abenteuerliche Welt der Konfiserie. Zwischen Cremetörtchen, Himbeer-Eclairs und Schokoladenküchlein wachsen Stück für Stück neue Liebe und Hoffnung.

Mit Humor, Herz und einem bezaubernden Ensemble inszeniert die deutsche Regisseurin Eliza Schroeder in ihrer englischen Wahlheimat eine romantische Tragikomödie, die ihre Zuschauer gleichzeitig berührt und ihnen das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Zahlreiche der unwiderstehlichen kulinarischen Köstlichkeiten wurden eigens für den Film von Spitzenkoch Yotam Ottolenghi kreiert.

 


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Die perfekte Kandidatin


Mo, 09. Nov., 20:00 Uhr

Eintritt: 6.- €; erm. 4,50 €

Landfrauen-Kinoabend

The Perfect Candidate • Saudi-Arabien/Deutschland 2019
Regie: Haifaa Al-Mansour
Darsteller: Mila Al Zahrani, Dae Al Hilali, Nora Al Awadh, Khalid Abdulraheem, Shafi Alharthy, Tareq Al Khaldi, Khadeeja Mua'th u.a.
Länge: 105 Minuten • FSK: ohne Altersbeschränkung

Nach „Das Mädchen Wadjda“ - dem ersten saudi-arabischen Film überhaupt! - erzählt Regisseurin Haifaa Al-Mansour erneut aus ihrer Heimat. Und wieder geht es ihr um die Rolle der Frau als Bürger zweiter Klasse in Saudi-Arabien. Und „Die perfekte Kandidatin“ ist noch kämpferischer und engagierter.

Maryam ist eine Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muss sie sich jeden Tag aufs Neue den Respekt der Mitarbeiter und der Patienten erkämpfen. Wütend macht Maryam vor allem der Zustand der Straße vor der Klinik. Weil die Stadt die Zufahrt nicht asphaltiert, bleiben die Patienten regelmäßig im Schlamm stecken. Maryam will Veränderung und bewirbt sich um eine bessere Stelle in Dubai. Doch wegen einer Formalität und weil sie keine männliche Begleitung hat, lässt man sie nicht reisen. Maryam sucht Hilfe bei einem entfernten Cousin.

Doch der Zufall will es, dass der als Beamter nur Kandidaten für die anberaumte Wahl des Stadtrats empfängt. Vor allem aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand zur Kandidatin. Erst später wird ihr klar, welche Chance zwischen der bürokratischen Willkür lauert: als Stadträtin könnte sie die Asphaltierung der Klinik-Zufahrt selbst in die Hand nehmen. Maryam und ihre beiden Schwestern treten eine Kampagne los, die nicht zu übersehen ist. An jeder Ecke lauern Restriktionen für Frauen; trotzdem wird Maryams Stimme lauter, ihre Auftritte mutiger, ihre Forderungen radikaler. Die junge Ärztin, die vom lang erkämpften Recht auf ein eigenes Auto wie selbstverständlich Gebrauch macht, besteht nun auch auf die Straße, auf der sie fahren kann.

Die Regisseurin Haifaa al Mansour („Das Mädchen Wadjda“) erzählt in DIE PERFEKTE KANDIDATIN mit viel Weitsicht und Feingefühl, wie eine minimale gesellschaftliche Öffnung der Klaviatur bürokratischer Willkür völlig neue Töne entlockt. Ihre Signatur ist ein weiblicher Blick, der seine Perspektive immer mitzudenken versteht, eine Film gewordene Verneigung vor der Unbezähmbarkeit weiblicher Souveränität. So entsteht das so beflügelnde wie scharfsichtig nachgezeichnete Porträt einer Emanzipation, das zeigt, wie zutiefst überwältigend Kino sein kann.

 


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Die Heimreise

Sehen Sie „Die Heimreise“ im Savoy Bordesholm

Do, 12. Nov., 20:00 Uhr

Eintritt: 6.- €; erm. 4,50 €

Deutschland 2020
Regie: Tim Boehme
Darsteller:
Länge: 97 Minuten • FSK: ab 6

In „Die Heimreise“ geht es um Bernd Thiele, betreuter Landarbeiter vom Hof Sophienlust in Schierensee, der sich im Alter von 38 Jahren auf die Suche nach seinen familiären Wurzeln macht.

Bernd Thiele wäre so gern „normal“, doch seine Mutter trank in der Schwangerschaft Alkohol und schädigte so sein Gehirn. Bernd kennt seine Mutter nicht, seinen Vater nicht, und auch seine Schwester nicht – überhaupt weiß er so gut wie nichts über seine Vergangenheit und Herkunft, denn der 38-jährige hat seine gesamte Kindheit und Jugend in Heimen und bei Pflegeeltern verbracht: „Manchmal denke ich, ich bin geklont; dass ich gar kein echter Mensch bin“, erklärt der drahtige Mann traurig.

Bernd ist fest entschlossen, sich seine Identität zurückzuholen, und begibt sich auf eine Heimreise in die Vergangenheit. Durch das "Fetale Alkoholsyndrom“ kann Bernd weder lesen noch schreiben. Deswegen wird er von seinem charismatischen Arbeitskollegen Joann Zeylmans van Emmichoven begleitet, der sich immerhin mit Bus und Bahn auskennt. Über Hamburg wollen die zwei Männer vom Lande in Bernds Geburtsstadt Berlin fahren, denn dort gibt es eine heiße Spur!

„Die Heimreise“ ist vieles: ein dokumentarisches Roadmovie, ein Buddymovie mit zwei sympathischen Typen und eine Reflexion über die Idee von Heimat. Vor allem aber beweist Tim Boehme in seinem Dokumentarfilm, wie gut das Kino als Inklusionsvehikel taugen kann. (epd Film)

 


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Die Dirigentin

Sehen Sie „Die Dirigentin“ im Savoy Bordesholm

Demnächst im Savoy

De dirigent • Niederlande, Belgien 2018
Regie: Maria Peters
Darsteller: Christanne de Bruijn, Benjamin Wainwright, Scott Turner Schofield, Seumas F. Sargent, Annet Malherbe, Raymond Thiry, Gijs Scholten van Aschat u.a.
Länge: 137 Minuten • FSK: ab 6

Eine Frau am Pult? Das gilt immer noch als Sensation und wird in den Medien als Ausnahmeerscheinung dargestellt. Der Beruf des Dirigenten gehört zu den letzten Männerdomänen unserer Gesellschaft. Noch immer. Maria Peters erzählt nun die wahre Geschichte von der in den Niederlanden geborenen US Amerikanerin Antonia Brico, die die erste Dirigentin der Welt wurde.

Antonia Louisa Brico (1902–1989) hat zwar u. a. die Berliner Philharmoniker, das New York Philharmonic Orchestra, das Los Angeles Philharmonic Orchestra und das San Francisco Symphony Orchestra dirigiert – musste sich aber dennoch als Klavierlehrerin durchschlagen. Die niederländische Regisseurin Maria Peters hat dieser mutigen und beeindruckenden Frau einen imposanten und aufwühlenden Spielfilm gewidmet.