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Filmübersicht

 

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Geständnis unter vier Augen

Sehen Sie „Geständnis unter vier Augen“ im Savoy Bordesholm

Di, 12. Dez., 20:00 Uhr

Eintritt: 6.–€; erm. 4,50 €

Deutschland 1954
Regie: André Michel
Darsteller: Hildegard Knef, Ivan Desny, Carl Raddatz, Werner Hinz, Franz Schafheitlin u.a.
Länge: 94 Minuten • FSK: ab 12

Das schnörkellos inszenierte Krimidrama mit einer
überzeugenden Hildegard Knef in der Hauptrolle lief auch unter dem Titel „Treffpunkt Kanalstraße“. Der an vielen Originalschauplätzen in Hamburg gedrehte Film gehört zu de eher unbekannteren Knef-Werken, ist aber eine echte Wiederentdeckung.

Die erfolgreiche Journalistin Hilde (Knef) spĂĽrt einem FamilienschmuckstĂĽck nach, verliebt sich in den charmanten Unternehmer Marmara, doch ihr GlĂĽck wird von einem schrecklichen Verdacht ĂĽberschattet...

Die selbst für damalige Verhältnisse eher umsichtige Spannungs-Dramaturgie zeigt, dass es Regisseur Michel weniger um die Krimihandlung als das emotionale Drama ging. Der Film gehört zu den längst in Vergessenheit geratenen Werken des deutschen Nachkriegskinos. Doch allein die erstklassigen Schauspieler, allen voran Hildegard Knef, und die atmosphärischen Hamburg-Bilder lohnen die Wiederentdeckung.

   


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Das grĂĽne Gold

Sehen Sie „Das grĂĽne Gold“ im Savoy Bordesholm

Do, 14. Dez., 20:00 Uhr

6 €, ermäßigt 4,50 €

Schweden , Deutschland, Finnland 2017
Regie: Joakim Denner
Darsteller:
Länge: 84 Minuten • FSK: ohne

Fruchtbares Ackerland wird immer knapper, weil die wachsende Zahl von Menschen auf der Erde ernährt werden muss – kein Wunder also, dass das Geschäft mit dem „grünen Gold“ immer profitabler wird.

Die Auswirkungen des Ansturms auf Ackerland bekommen jedoch hauptsächlich die Menschen in den Entwicklungsländern zu spüren, wie Dokumentarfilmer Joakim Demmer in „Das grüne Gold“ zeigt. In Äthiopien etwa sind Lebensmittel knapp, in der Folge kommt es immer wieder zu Hungersnöten, was jedoch auch daran liegt, dass die Regierung viele Millionen Hektar Land an ausländische Unternehmen verpachtet hat, um an den Exporten mitzuverdienen. Noch schwerwiegender ist jedoch die Tatsache, dass viele Bauern ihr Ackerland nicht freiwillig abgegeben haben, sondern mit brutalen Mitteln von ihren Höfen vertrieben wurden und dass Aktivisten wie der junge Argaw unterdrückt werden…

 


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Fack Ju Göhte 3

Sehen Sie „Fack Ju Göhte 3“ im Savoy Bordesholm

So, 17. Dez., 20:00 Uhr
Mo, 18. Dez., 20:00 Uhr

Eintritt: 6.– €; erm. 4,50 €

D 2017
Regie: Bora Dagtekin
Darsteller: Elyas M'Barek, Katja Riemann, Jella Haase, Sandra HĂĽller, Max von der Groeben, Uschi Glas u.a.
Länge: 120 Minuten • FSK: ab 12

Homo Faber, Kurvendiskussion, Asbest in den Toiletten. An der Goethe-Gesamtschule herrscht Stress: Zeki MĂĽller (Elyas M'Barek) will Chantal (Jella Haase), Danger (Max von der Groeben), Zeynep (Gizem Emre) und die anderen SchĂĽler zum Abitur peitschen, doch die Chaosklasse ist wenig kooperativ.

Denn die nette Dame vom Berufsinformationszentrum (BiZ) hat ihnen die Zukunftsaussichten ordentlich vermiest. Nun erreicht das Frustrationslevel ganz neue Höhen, was sich in maximaler Leistungsverweigerung und Schülereskalation äußert. Kann Herr Müller auch Motivation? Direktorin Gudrun Gerster (Katja Riemann) jedenfalls ist keine große Hilfe, seit sie mit dem Bildungsministerium im Clinch liegt und als letzte Gesamtschule des Bundeslandes mit Imageproblemen zu kämpfen hat, an denen die Problemschüler nicht ganz unschuldig sind. Wenigstens bekommt Zeki Müller Unterstützung vonn Neuzugang Biggi Enzberger (Sandra Hüller), die ihm bei einem Anti-Mobbing-Seminar aushilft.

 


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Hexe Lilli rettet Weihnachten

Sehen Sie „Hexe Lilli rettet Weihnachten“ im Savoy Bordesholm

So, 17. Dez., 16:00 Uhr

Eintritt: 4,50 €

D 2017
Regie: Wolfgang Groos
Darsteller: Hedda Erlebach, Jürgen Vogel, Anja Kling, Maresa Hörbiger, Michael Mittermeier u.a.
Länge: 99 Minuten • FSK: ohne Altersbeschränkung

Lilli ist genervt: Immer steht ihr kleiner Bruder Leon im Mittelpunkt! Dessen Allergie verhindert, dass sie ein Kaninchen als Haustier bekommt, und als er dann auch noch ihr neues Teleskop zerstört, das gerade erst der Nikolaus (eigentlich Lillis Oma mit angeklebtem Rauschebart) gebracht hat, reicht es Lilli endgültig!

Trotz der Warnungen ihres kleinen grĂĽnen Drachen Hektor, verwendet sie einen Spruch aus ihrem Hexenbuch und zaubert Knecht Ruprecht aus dem Mittelalter in ihre Welt, damit er Leon eine kleine Lektion erteilt...

Der Herbeizauber klappt, aber als sich Ruprecht dann in der heutigen Welt selbstständig macht, bringt das Lilli jede Menge Ärger ein. Er lässt einen von Lillis Lehrern verschwinden und entwickelt sich langsam wieder zu dem Wesen aus der Unterwelt, das er war, bevor ihn der Nikolaus besänftigte. Jetzt kann nur noch der echte Nikolaus helfen. Doch wie soll Lilli ihn finden? Während sie sich mit ihrer Klassenkameradin Layla in Ruprechts Zeit zurückzaubert, treibt Ruprecht weiterhin sein Unwesen in Lillis Stadt und Weihnachten ist ernsthaft in Gefahr. Jetzt braucht Lilli ihren ganzen Mut und Verstand, um ihren Fehler wiedergutzumachen und Weihnachten für ihre Familie und alle Menschen ihrer Stadt zu retten

 


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Wir sind keine Engel

Sehen Sie „Wir sind keine Engel“ im Savoy Bordesholm

Di, 19. Dez., 15:00 Uhr

4,50 €

USA 1955
Regie: Michael Curtiz
Darsteller: Humphrey Bogart, Aldo Ray, Peter Ustinov
Länge: 106 Minuten • FSK: ab 12

Französisch-Guayana im Jahr 1895: Die kurz vor Heiligabend aus ihrem Gefängnis auf der Teufelsinsel entflohenen Sträflinge Joseph, Albert und Julius wollen auf einem Dampfer von der Insel entkommen. Sie stehlen einen Brief, den sie dem Empfänger Felix Ducotel, einem Besitzer eines Kolonialwarenladens, überbringen. Diesem bieten sich die drei als Experten für Dachreparaturen an und erfahren bald, dass sich die Familie in einer schwierigen Situation befindet.

Grund dafür ist vor allem der Umstand, dass Felix den Laden nur im Auftrag seines Vetters André Trochard betreibt, der Felix immer mehr unter Druck setzt und Gewinne einfordert. Felix’ Frau Amelie hat Angst, dass André ihnen den Laden eines Tages wegnehmen könnte. Der von den Sträflingen überbrachte Brief kündigt den baldigen Besuch Andrés an, der zusammen mit seinem Neffen Paul derzeit noch an Bord eines unter Quarantäne stehenden Dampfers festgehalten wird und über Weihnachten die Geschäftsbücher prüfen will. Als Isabelle, die Tochter der Ducotels, die heimlich für Paul schwärmt, in Ohnmacht fällt, weil sie von Pauls Heiratsplänen erfährt, ergreifen die drei Sträflinge die Initiative. Sie freunden sich mit der Familie an und feiern mit ihnen den Weihnachtsabend, indem sie verschiedene Zutaten (Blumen, Puter, Weihnachtsbaum) „besorgen“.

Kino zum Kaffee – immer am dritten Dienstag im Monat

Immer am dritten Dienstag im Monat gibt es bei uns Kinoklassiker auf der Leinwand und dazu frisch gebrühten Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Alles im Eintrittspreis inklusive. Und wenn Sie Spaß am Backen haben: Wir freuen uns über jeden Beitrag zum Kuchenbufett!

   


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Ausstellung: KINO PLAKAT KUNST

Sehen Sie „Ausstellung: KINO PLAKAT KUNST“ im Savoy Bordesholm

Demnächst im Savoy

Die Ausstellung ist seit dem 11.11. zu besichtigen • 0
Regie:
Darsteller:
Länge: 0 Minuten • FSK:

Plakate gehören ins Kino wie die Leinwand und der Projektor. Doch ihre Bedeutung geht über den eigentlichen werblichen Nutzen weit hinaus: Sie sind begehrte Sammlerobjekte, Erinnerungsstücke an besondere Kinoerlebnisse und in einigen Fällen sogar richtige Kunstwerke.

Gerade als Plakate noch in echter Handarbeit in gezeichneter Form gefertigt wurden, entstanden exzellente Starporträts, spannende Symbolplakate oder typografische Plakate, die immer auch ein Spiegel der Moden ihrer Zeit waren. Zahlreiche Werke bekamen gar einen ikonografischen Wert.

Der Kinoverein macht nun den Aufgang und die ehemalige Empore des Savoy zur Galerie und zeigt aus seiner Sammlung deutsche Originalplakate der 50er bis 80er Jahre. Dazu (aus Platzmangel) zahlreiche weitere A3-Nachdrucke, zur besseren Verortung der Expoate in ihrer Entstehungszeit, und Textplakate mit Informationen zum ästhetischen und technischen Wandel der Jahrzehnte und kurzen Porträts einiger herausragender Vertreter unter den Filmplakatgrafikern wie zum Beispiel Hans Otto Wendt, Klaus Dill oder Renato Casaro.

Die Ausstellung ist ab sofort während der Öffnungszeiten des Kinos zu besichtigen.

Der Eintritt ist frei und nicht zwingend an den Besuch einer Veranstaltung gebunden.